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Y-Kollektiv

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Rigaer Straße: Kampf um Wohnraum - Gentrifizierung in Berlin

Veröffentlichung:16.11.2017

Das Video thematisiert die Folgen steigender Mieten und umfassender Stadtveränderung am Beispiel der Rigaer Straße in Berlin Friedrichshain. Die Reportage begleitet Proteste gegen teure Neubauprojekte, zeigt Konflikte zwischen Anwohnenden, Investoren, Polizei und Politik und macht deutlich, wie stark sich viele Menschen durch Verdrängung und soziale Ungleichheit bedroht fühlen. Dabei kommen unterschiedliche Perspektiven zu Wort: Aktivistinnen und Aktivisten, ehemalige Bewohner, Maklerinnen sowie Menschen aus dem Kiez, die den Wandel ihres Wohnumfeldes kritisch erleben. Das Medium verdeutlicht, wie Wohnraum zunehmend zum wirtschaftlichen Gut wird und wie daraus soziale Spannungen, Protest und gesellschaftliche Konflikte entstehen. Gleichzeitig werden Fragen nach Gerechtigkeit, Verantwortung, Solidarität und gesellschaftlichem Zusammenhalt aufgeworfen.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II innerhalb der Themenbereiche Gerechtigkeit, Verantwortung, Menschenwürde, Solidarität und gesellschaftliches Zusammenleben. Die Reportage eröffnet einen lebensnahen Zugang zu sozialen Fragen und ermöglicht Lernenden, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu reflektieren. Durch die unterschiedlichen Positionen im Film können Lernende Perspektivwechsel einüben und nachvollziehen, wie verschieden Menschen soziale Veränderungen wahrnehmen und bewerten. Methodisch bietet sich eine Arbeit mit ausgewählten Filmsequenzen an, die zunächst beschrieben und anschließend analysiert werden. Besonders geeignet sind Szenen zu Verdrängung, Protest, Polizeikontrollen oder Aussagen über Solidarität und Gemeinschaft. In Gruppenarbeiten können Lernende unterschiedliche Rollen übernehmen und Positionen aus Sicht von Anwohnenden, Investoren, Politik oder Aktivistinnen und Aktivisten diskutieren. Ebenso eignen sich Debattenformate oder Standbildarbeit, um Konflikte sichtbar zu machen und ethische Fragestellungen zu vertiefen. Der Religionsunterricht kann dabei Verbindungen zu christlichen Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit, Verantwortung für Mitmenschen und Schutz der Schwächeren herstellen. Auch biblische Texte zur Gerechtigkeit oder zur Verantwortung für die Gemeinschaft können einbezogen werden. Kreative Methoden wie das Schreiben eines Tagebucheintrags aus Sicht Betroffener oder das Entwickeln eigener Ideen für gerechtes Wohnen fördern die persönliche Auseinandersetzung. Wichtig ist eine sensible Moderation, da Themen wie soziale Ungleichheit, Armut oder Ausgrenzung persönliche Erfahrungen der Lernenden berühren können.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.3 Königtum und Prophetie. Macht und Kritik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.2 Nach Gerechtigkeit streben: Gleiche Lebensbedingungen für alle.

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