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Y-Kollektiv

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Tablettenabhängig mit 16

Zwischen Medikamentenmissbrauch & Perspektivlosigkeit | Y-Kollektiv

Veröffentlichung:24.6.2021

Das Video beschäftigt sich mit Medikamentenmissbrauch und Medikamentenabhängigkeit bei jungen Menschen. Im Mittelpunkt stehen Jugendliche und junge Erwachsene, die offen über ihren Konsum von Beruhigungs und Schmerzmitteln wie Xanax, Tavor, Codein oder Oxycodon sprechen. Dabei berichten sie von Leistungsdruck, Zukunftsängsten, psychischen Belastungen, Einsamkeit und dem Wunsch, belastende Gefühle zu verdrängen. Das Medium zeigt eindrücklich, wie leicht Medikamente verfügbar sind und wie schnell sich eine Abhängigkeit entwickeln kann. Ergänzt werden die persönlichen Erfahrungen durch Einschätzungen von Fachleuten aus Suchthilfe, Therapie und Gesundheitswesen. Deutlich wird, dass Medikamentensucht oft unsichtbar bleibt und gesellschaftlich weniger wahrgenommen wird als andere Formen von Sucht. Gleichzeitig thematisiert das Medium die Schwierigkeit von Entzug und Therapie sowie die langfristigen körperlichen und psychischen Folgen der Abhängigkeit.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht, Ethikunterricht und Sozialkundeunterricht in der Sekundarstufe und Oberstufe, da es zentrale Fragen nach Identität, Leistungsdruck, psychischer Gesundheit, Verantwortung und Umgang mit Krisen aufgreift. Lernende können sich mit Ursachen und Folgen von Suchtverhalten auseinandersetzen und reflektieren, welche gesellschaftlichen Erwartungen junge Menschen unter Druck setzen. Methodisch bietet sich die Arbeit mit ausgewählten Interviewsequenzen an, die in Gruppen analysiert und diskutiert werden können. Besonders geeignet sind Gespräche über den Zusammenhang von Leistungsdenken, Selbstwert und Konsumverhalten. Ebenso können Lernende untersuchen, warum Medikamentensucht gesellschaftlich häufig unterschätzt wird und welche Rolle soziale Medien, Schule oder Zukunftsängste dabei spielen. Das Medium eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten zur Präventionsarbeit und zur Sensibilisierung für psychische Belastungen. Kreative Methoden wie Tagebucheinträge, Perspektivwechsel oder die Entwicklung eigener Aufklärungskampagnen fördern Empathie, Reflexionsfähigkeit und Urteilskompetenz. Besonders wichtig ist eine sensible und geschützte Gesprächsatmosphäre, da einzelne Lernende möglicherweise eigene Erfahrungen mit Sucht oder psychischen Krisen mitbringen. Das Medium kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und die Bedeutung von Unterstützung, Therapie und offener Kommunikation sichtbar zu machen.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.1a Sehnsucht nach einem erfüllten Leben. Sinn und Lebensglück.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.1 Beziehungen gestalten: Freundschaft – Liebe – Partnerschaft.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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