Die Geschichte eröffnet den Lernenden einen anschaulichen Zugang zu den Themen Vertrauen, Teilen, Gemeinschaft, Fürsorge und Wunder. Besonders eindrucksvoll ist der Gegensatz zwischen dem Gefühl des Mangels und der Erfahrung von Fülle. Methodisch bietet sich zunächst das gemeinsame Hören oder Ansehen des Mediums an. Anschließend können die Lernenden über Situationen sprechen, in denen Menschen teilen oder anderen helfen. Gesprächsimpulse wie „Warum glaubten die Jünger, dass das Essen nicht reicht?“ oder „Was verändert sich, wenn Menschen teilen?“ fördern die persönliche Auseinandersetzung mit der Geschichte. Sehr gut geeignet sind Rollenspiele oder Standbilder, um die Stimmung der hungrigen Menschen und das Staunen über das Wunder sichtbar zu machen. Auch kreative Aufgaben wie das Gestalten eines Gemeinschaftsbildes oder das Schreiben eines Tagebucheintrags aus Sicht eines Kindes aus der Menge vertiefen das Verständnis der Erzählung. Im Unterricht kann außerdem herausgearbeitet werden, dass Jesus Menschen nicht nur zuhört und heilt, sondern sich auch um ihre alltäglichen Bedürfnisse kümmert. Die Geschichte bietet darüber hinaus Anknüpfungspunkte zu Fragen nach Gerechtigkeit, Teilen und Verantwortung in der heutigen Welt. Das Medium unterstützt dadurch religiöses Lernen ebenso wie soziales Lernen, Empathie und Werteerziehung.