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Hexen - Was machen eigentlich moderne Hexen?

Veröffentlichung:7.6.2018

Was machen eigentlich moderne Hexen? Um die 10.000 soll es in Deutschland geben. Die Wicca sind sogar als offizielle Religion in Großbritannien anerkannt. Unsere Reporterin Antonia Lilly Schanze war auf einem Beltane-Ritual bei Berliner Großstadthexen. Und wurde von „Xenia Mond“ in Sachen Kräuterkunde und Runenorakel eingeweiht. Mit warzigen, bösen Alten hat all das null komma nix zu tun. Wer sich heute „Hexe“ nennt, zelebriert Selbstbestimmtheit, Natur, Leben und Liebe.

Das Video beschäftigt sich mit modernen Hexenbewegungen und spirituellen Praktiken, die sich häufig auf Naturverbundenheit, Rituale, Heilpflanzenkunde und alte Traditionen beziehen. Die Reportage begleitet verschiedene Menschen, die sich selbst als Hexen verstehen, und gibt Einblicke in deren Glaubenswelt, Rituale und Lebensweise. Dabei werden sowohl historische Vorstellungen von Hexen als auch moderne Formen von Wicca, Naturspiritualität und Esoterik thematisiert. Die Protagonistinnen sprechen über Rituale, Krafttiere, Heilpflanzen, Runen und Feste wie Beltane sowie über ihre Erfahrungen mit Vorurteilen und gesellschaftlicher Ablehnung. Gleichzeitig wird deutlich, dass viele moderne Hexen ihre Spiritualität als Weg zu Selbstbestimmung, Naturverbundenheit und persönlicher Freiheit verstehen. Das Medium eröffnet damit einen differenzierten Blick auf eine oft stereotyp dargestellte Glaubens- und Lebensform.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in den Themenbereichen religiöse Vielfalt, Spiritualität, Esoterik, Naturreligionen, Sinnsuche und historische Hexenverfolgung. Die Reportage bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Formen moderner Spiritualität kennenzulernen und Vorurteile gegenüber alternativen Glaubensformen kritisch zu reflektieren. Vor der Sichtung kann mit den Lernenden gesammelt werden, welche Vorstellungen sie mit dem Begriff „Hexe“ verbinden und wie diese Bilder durch Märchen, Filme oder gesellschaftliche Klischees geprägt wurden. Während der Arbeit mit dem Medium bietet sich eine Analyse der dargestellten Rituale, Symbole und Glaubensvorstellungen an. Die Lernenden können untersuchen, welche Bedürfnisse Menschen durch spirituelle Praktiken erfüllen möchten und warum alternative Glaubensformen für manche Menschen attraktiv sind. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit Fragen nach Identität, Selbstbestimmung, Naturverbundenheit und dem Wunsch nach Orientierung. Ebenso kann die historische Hexenverfolgung thematisiert werden, insbesondere die Rolle von Angst, Ausgrenzung und Machtstrukturen in der frühen Neuzeit. Methodisch eignen sich Gruppenarbeiten, Symbolanalysen, Diskussionen oder Vergleiche zwischen unterschiedlichen religiösen und spirituellen Traditionen. Darüber hinaus eröffnet das Medium Zugänge zur Frage, wie Religionen und spirituelle Bewegungen gesellschaftlich wahrgenommen werden und wo die Grenze zwischen Religion, Spiritualität und Esoterik verläuft. Auch christliche Perspektiven auf Spiritualität, Schöpfung und Gemeinschaft können in den Unterricht einbezogen werden. Das Medium fördert insbesondere Offenheit gegenüber religiöser Vielfalt, Reflexionsfähigkeit und die kritische Auseinandersetzung mit spirituellen Sinnangeboten in der Gegenwart.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.5 Gefährliche Religion?.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 5. Säkulare Heilsangebote und neue religiöse Bewegungen.

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