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Y-Kollektiv

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Digitale Nomaden: Online arbeiten und durch die Welt reisen

Veröffentlichung:10.1.2019

Das Leben als digitaler Nomade: Am Notebook arbeiten und dabei durch die ganze Welt reisen. Wer für den Job nur das Internet benötigt, kann mittlerweile an fast jedem Ort der Welt arbeiten. Immer mehr Leute leben diesen Lifestyle, kehren ihrer Heimat den Rücken zu und genießen die Unabhängigkeit und Freiheit im Ausland. In Co-Working Spaces auf der ganzen Welt finden sie Gleichgesinnte aus dem Online-Business und auch kreativen Berufen wie Mediendesigner oder Coaches.

Das Video beschäftigt sich mit dem Lebensstil sogenannter digitaler Nomaden – Menschen, die ortsunabhängig arbeiten und mithilfe digitaler Technologien ihren Alltag an wechselnden Orten der Welt gestalten. Die Reportage begleitet verschiedene Personen und Familien in Playa del Carmen, die ihren Lebensunterhalt online verdienen und bewusst traditionelle Vorstellungen von Arbeit, Wohnen und Heimat hinterfragen. Dabei werden sowohl die Freiheiten und Chancen dieses Lebensmodells als auch Unsicherheiten, Einsamkeit, steuerliche Fragen und gesellschaftliche Privilegien thematisiert. Besonders eindrücklich ist die Darstellung einer Familie mit Kindern, die zwischen unterschiedlichen Ländern lebt und alternative Bildungswege wählt. Das Medium zeigt damit nicht nur neue Formen von Arbeit und Mobilität, sondern regt auch zur Auseinandersetzung mit Freiheit, Verantwortung und Lebensgestaltung an.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht in den Themenbereichen Lebensentwürfe, Freiheit, Identität, Verantwortung, Globalisierung sowie Sinnsuche und Zukunftsgestaltung. Die Reportage bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche über moderne Lebensmodelle und die Frage, was Menschen für ein gelingendes Leben brauchen. Vor der Sichtung kann mit den Lernenden gesammelt werden, welche Vorstellungen sie von Arbeit, Heimat, Familie und Erfolg haben. Während der Arbeit mit dem Medium bietet sich eine differenzierte Analyse der Chancen und Herausforderungen des digitalen Nomadentums an. Die Lernenden können beispielsweise diskutieren, welche Bedeutung Sicherheit, soziale Bindungen und Zugehörigkeit für Menschen haben und ob ein dauerhaft mobiles Leben eher Freiheit oder Orientierungslosigkeit bedeutet. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit ethischen Fragen globaler Gerechtigkeit: Wer kann sich ein solches Leben leisten? Welche Rolle spielen Bildung, Herkunft und finanzielle Möglichkeiten? Auch die Auswirkungen auf Familie, Kinder und soziale Beziehungen können reflektiert werden. Methodisch eignen sich Diskussionen, Rollenspiele, Pro-und-Contra-Debatten oder kreative Schreibaufgaben zu eigenen Zukunftsvorstellungen. Darüber hinaus kann das Medium mit biblischen Motiven von Aufbruch, Heimat und Fremdsein verbunden werden, etwa mit der Berufung Abrahams oder dem Motiv des Unterwegsseins im christlichen Glauben. Ebenso eröffnet die Reportage Zugänge zur Frage nach Selbstoptimierung, Leistungsdruck und dem Wunsch nach Freiheit in modernen Gesellschaften. Das Medium fördert insbesondere Reflexionsfähigkeit, Urteilsbildung und die Auseinandersetzung mit individuellen Lebensentwürfen in einer globalisierten Welt.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9G.4 Arbeiten müssen – arbeiten dürfen. Herausforderung für die katholische Soziallehre.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 5. Anfragen an die Katholische Soziallehre und Moraltheologie.

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