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Das Zweite Vatikanische Konzil

Veröffentlichung:13.10.2016

Diese Dokumentation über das Zweite Vatikanische Konzil stellt sowohl Interviews zu dessen Inhalten als auch originale schwarzweiß Aufnahmen zur Verfügung. In den Interviews werden besonders die Veränderungen der Weltkirche in den verschiedenen Bereichen besprochen, die im Konzil reformiert worden.

Das Video thematisiert das Zweite Vatikanische Konzil als einen tiefgreifenden Aufbruch in der katholischen Kirche. In persönlichen Rückblicken werden zentrale Früchte des Konzils beschrieben: die Erneuerung der Liturgie, die stärkere Bedeutung der Heiligen Schrift, die aktive Beteiligung der Gläubigen, neue Formen von Gottesdiensten, Fortschritte in der Ökumene sowie die Öffnung der Kirche für Dialog, Reform und Weltöffentlichkeit. Zugleich macht das Video deutlich, dass das Konzil nicht nur ein abgeschlossenes historisches Ereignis war, sondern bis heute als Impuls für kirchliche Entwicklung, innerkirchliche Auseinandersetzung und Reformbereitschaft verstanden werden kann.

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Für den Religionsunterricht eignet sich dasVideo besonders zur Erarbeitung kirchengeschichtlicher und gegenwartsbezogener Fragestellungen. Lernende können anhand des Videos nachvollziehen, welche Veränderungen das Zweite Vatikanische Konzil für das Leben der Kirche gebracht hat und warum es von vielen als „Pfingstereignis“ gedeutet wird. Methodisch bietet sich eine arbeitsteilige Erschließung an: Eine Gruppe untersucht die Veränderungen in der Liturgie, eine weitere die Bedeutung von Bibel und Verkündigung, eine dritte die Rolle von Ökumene und Dialog, eine vierte die innerkirchlichen Spannungen nach dem Konzil. So wird sichtbar, dass Reformprozesse nie konfliktfrei verlaufen, sondern Diskussion, Unterscheidung und Beteiligung benötigen. Besonders gewinnbringend ist der Vergleich zwischen Kirche vor und nach dem Konzil, etwa anhand von Gottesdienstformen, Sprache, Beteiligungsmöglichkeiten von Laien oder ökumenischer Zusammenarbeit. Das Video kann zudem als Ausgangspunkt für Gespräche über aktuelle Reformfragen dienen: Welche Veränderungen brauchen Kirche und Religionsgemeinschaften heute? Wo ist Kontinuität wichtig? Wo braucht es Mut zum Aufbruch? Dabei sollten Lernende nicht nur historisches Wissen erwerben, sondern auch beurteilen, wie religiöse Institutionen auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können. Kreative Zugänge sind ebenfalls möglich, etwa durch die Gestaltung einer Zeitleiste, ein fiktives Interview mit einem Konzilsteilnehmer, eine Podiumsdiskussion zu Reform und Tradition oder einen Vergleich mit heutigen kirchlichen Debatten. Das Medium fördert historisches Lernen, Urteilsbildung, Perspektivwechsel und ein Verständnis dafür, dass Kirche als lebendige Gemeinschaft immer wieder vor der Aufgabe steht, ihre Botschaft in die jeweilige Gegenwart zu übersetzen.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.4 Christentum in Europa – Christentum weltweit.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.4 Kirche im Wandel der Zeit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 4. Das Selbstverständnis von Kirche und sein Wandel unter dem Anspruch und der Herausforderung durch die Moderne.

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