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Bistum Eichstätt

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Ökumene-Serie: Gelebte Ökumene in der Ehe

Veröffentlichung:24.11.2017

Bei gelebter Ökumene denkt man zunächst an Pfarreikooperationen, an ökumenische Gottesdienste oder Projekte. Gelebte gibt es aber vor allem im Kleinen: in den Familien. Hochzeiten zwischen katholischen und evangelischen Paaren gehören mittlerweile zum Tagesgeschäft von Pfarrern. Wie es im Einzelnen abläuft, wie jeder seinen Glauben lebt und wie es noch vor 50 Jahren war: Daniela Olivares hat ökumenisch verheiratete Paare getroffen.

Das Video begleitet zwei konfessionsverbindende Ehepaare auf ihrem gemeinsamen Glaubensweg und zeigt eindrücklich, wie sich das Verhältnis zwischen katholischer und evangelischer Kirche in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Im Mittelpunkt stehen Carmen und Max Semler, die sich für eine ökumenisch geprägte Ehe entscheiden. Sie schildern, wie sie ihren Glauben gegenseitig respektieren und Gemeinsamkeiten zwischen den Konfessionen entdecken. Ergänzt wird ihre Geschichte durch die Erinnerungen von Renate und Kurt Kirchberger, deren konfessionsverschiedene Ehe in den 1960er-Jahren noch auf starke familiäre und kirchliche Widerstände stieß. Das Video macht deutlich, wie Ökumene heute im Alltag gelebt werden kann und welche Bedeutung gegenseitiger Respekt, Offenheit und Dialog für das Zusammenleben unterschiedlicher christlicher Traditionen haben.

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Im Religionsunterricht eignet sich das Video besonders für die Behandlung der Themen Ökumene, Kirche, christliche Konfessionen, Ehe und gelebter Glaube im Alltag. Durch die lebensnahen Erzählungen eröffnet das Video einen emotionalen und zugleich authentischen Zugang zu konfessionellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Lernende können anhand der persönlichen Erfahrungen der Paare nachvollziehen, wie sich kirchliche Traditionen auf Beziehungen, Familienleben und Glaubenspraxis auswirken. Methodisch bietet sich zunächst eine arbeitsteilige Erschließung einzelner Perspektiven an, etwa durch die Analyse der Aussagen der jüngeren und älteren Generation. Dadurch können historische Entwicklungen innerhalb der Ökumene sichtbar gemacht werden. Ebenso können Lernende Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen evangelischem und katholischem Glaubensverständnis sammeln und reflektieren, welche Bedeutung Religion heute für Partnerschaft und Familie besitzt. Das Medium eignet sich zudem für Diskussionen über Toleranz, Respekt und religiöse Vielfalt. Vertiefend kann mit Rollenspielen gearbeitet werden, in denen Gesprächssituationen innerhalb konfessionsverbindender Familien nachgestellt werden. Auch ein Vergleich mit offiziellen kirchlichen Positionen zur Ökumene oder zur konfessionsverbindenden Ehe bietet sich an. Aufgrund der persönlichen und lebensnahen Erzählweise fördert das Video Empathie, Perspektivwechsel und die Fähigkeit, religiöse Vielfalt innerhalb des Christentums differenziert wahrzunehmen.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.4 Kirche im Wandel der Zeit.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 5. Ökumene als Auftrag und Verpflichtung.

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