Bei gelebter Ökumene denkt man zunächst an Pfarreikooperationen, an ökumenische Gottesdienste oder Projekte. Gelebte gibt es aber vor allem im Kleinen: in den Familien. Hochzeiten zwischen katholischen und evangelischen Paaren gehören mittlerweile zum Tagesgeschäft von Pfarrern. Wie es im Einzelnen abläuft, wie jeder seinen Glauben lebt und wie es noch vor 50 Jahren war: Daniela Olivares hat ökumenisch verheiratete Paare getroffen.
Das Video begleitet zwei konfessionsverbindende Ehepaare auf ihrem gemeinsamen Glaubensweg und zeigt eindrücklich, wie sich das Verhältnis zwischen katholischer und evangelischer Kirche in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Im Mittelpunkt stehen Carmen und Max Semler, die sich für eine ökumenisch geprägte Ehe entscheiden. Sie schildern, wie sie ihren Glauben gegenseitig respektieren und Gemeinsamkeiten zwischen den Konfessionen entdecken. Ergänzt wird ihre Geschichte durch die Erinnerungen von Renate und Kurt Kirchberger, deren konfessionsverschiedene Ehe in den 1960er-Jahren noch auf starke familiäre und kirchliche Widerstände stieß. Das Video macht deutlich, wie Ökumene heute im Alltag gelebt werden kann und welche Bedeutung gegenseitiger Respekt, Offenheit und Dialog für das Zusammenleben unterschiedlicher christlicher Traditionen haben.