RU-digitalRU-digital-logo
Bibelprojekt

Bibelprojekt

Buchvideo: Johannesbriefe

Veröffentlichung:26.3.2019

Die Johannesbriefe erklärt mit Illustrationen. Der erste Johannesbrief ist eigentlich gar kein Brief, sondern eher eine poetische Predigt mit vielen rhetorischen Ausschmückungen. Im ersten Johannesbrief werden zwei Bilder ganz deutlich: „Gott ist Licht“ und „Gott ist Liebe“. Der zweite Johannesbrief ist eine Wahrung. Betrüger, Leugner und Irrlehrer sollen nicht in die Gemeinden aufgenommen werden. Der dritte Johannesbrief ist eine Art Auftrag. Gemeinden haben die Aufgabe, Gottes treue Diener / Missionare auf zu nehmen.

Die Johannesbriefe, insbesondere der erste Johannesbrief, geben einen tiefen Einblick in die Glaubenswelt der frühen christlichen Gemeinden rund um Ephesus. Während der erste Brief eher wie eine poetische Predigt gestaltet ist, richten sich der zweite und dritte Johannesbrief konkret an einzelne Hausgemeinden und Gemeindemitglieder. Im Mittelpunkt steht eine Krise innerhalb der Gemeinden: Einige frühere Mitglieder haben sich von der Gemeinschaft getrennt und leugnen Jesus als Messias und Sohn Gottes. Johannes reagiert darauf mit einer eindringlichen Botschaft über Wahrheit, Gemeinschaft, Licht und Liebe. Besonders prägend sind die starken Gegensätze von Licht und Finsternis, Liebe und Hass sowie Wahrheit und Lüge. Johannes beschreibt Gott als Licht und Liebe und ruft die Glaubenden dazu auf, in dieser Liebe zu leben, die sich im Handeln gegenüber anderen zeigt. Die Briefe machen deutlich, dass christlicher Glaube untrennbar mit Gemeinschaft, Vertrauen und konkreter Nächstenliebe verbunden ist.

Products

Der poetische und bildhafte Stil der Johannesbriefe ermöglicht einen kreativen Zugang zu theologischen Grundfragen. Lernende können die zentralen Symbole wie Licht, Liebe oder Wahrheit erschließen und auf ihre eigene Lebenswelt übertragen. Methodisch bietet sich eine Arbeit mit Symbolkarten, Standbildern oder kreativen Schreibaufgaben an, etwa das Verfassen moderner „Johannesbotschaften“ an heutige Gemeinschaften. Ebenso eignet sich das Medium für Diskussionen über Konflikte in Gruppen, Ausgrenzung, Wahrheit und Vertrauen. Die Gegenüberstellung von Liebe und Hass kann als Ausgangspunkt für ethische Fragestellungen dienen. Durch die klare Bildsprache lassen sich einzelne Textabschnitte gut in Gruppenarbeit analysieren und visualisieren. Besonders gewinnbringend ist zudem eine Verbindung mit dem Johannesevangelium, um sprachliche und theologische Gemeinsamkeiten zu entdecken. Das Medium eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten für interreligiöse und philosophische Gespräche über Gottesbilder, Gemeinschaft und die Bedeutung von Liebe als tragende Kraft menschlichen Zusammenlebens.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q2 Gott – verborgen und offenbar

Q2.1 Gottesrede – angemessen von Gott sprechen.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 1. Gottesvorstellungen und Gottesbilder.

Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern Datenschutz.