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Imperialismus / Kolonialismus

Veröffentlichung:11.9.2012

Was bedeutet "Imperialismus" eigentlich genau? Auf welche Zeit bezieht sich dieser Begriff? Welche Länder waren hier besonders aktiv?

Das Video thematisiert die Entstehung und Entwicklung von Kolonialismus und Imperialismus vom 15. Jahrhundert bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs. Es beschreibt, wie europäische Staaten zunächst Gebiete in Amerika, Afrika und Asien eroberten und wirtschaftlich ausbeuteten. Dabei werden die Motive der europäischen Mächte erläutert, etwa der Wunsch nach Reichtum, Rohstoffen, Handelswegen und politischer Macht. Zudem wird auf den transatlantischen Sklavenhandel eingegangen, bei dem Millionen Afrikaner verschleppt wurden. Anschließend erklärt das Medium den Übergang vom Kolonialismus zum Imperialismus im 19. Jahrhundert und zeigt die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Ziele der europäischen Großmächte. Besonders hervorgehoben wird der Wettlauf um Afrika und die gewaltsame Unterwerfung der dort lebenden Menschen.


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Im Religionsunterricht bietet das Medium zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Diskussion über Menschenwürde, Gerechtigkeit, Verantwortung und die Folgen von Unterdrückung und Ausbeutung. Die Darstellung des Sklavenhandels ermöglicht eine kritische Auseinandersetzung mit der Missachtung der Menschenrechte sowie mit christlichen und humanitären Wertvorstellungen. Methodisch kann das Medium als Einstieg in eine Unterrichtsreihe genutzt werden, etwa durch das Sammeln zentraler Begriffe oder durch eine erste Analyse der Motive europäischer Staaten. Ebenso eignet sich das Video zur Erarbeitung von Ursachen und Folgen des Imperialismus in Gruppenarbeit. Lernende können beispielsweise arbeitsteilig wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Ursachen untersuchen und ihre Ergebnisse präsentieren. Darüber hinaus bietet sich eine Diskussion über die langfristigen Folgen des Kolonialismus bis in die Gegenwart an. Zur Vertiefung können historische Karten, Quellen oder Berichte von Betroffenen hinzugezogen werden. Auch ein Vergleich zwischen damaligen Machtstrukturen und heutigen globalen Abhängigkeiten eröffnet Möglichkeiten für einen problemorientierten Unterricht. Durch die klare Sprache und die chronologische Darstellung unterstützt das Medium das historische Verständnis und fördert die kritische Reflexion über Macht, Ausbeutung und Verantwortung.

Hessen

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Rheinland-Pfalz

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