Dieses Video thematisiert interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen am Beispiel Tansania. Religion und Gewalt haben ein zwiespältiges Verhältnis zueinander. Obwohl Frieden und Gewaltlosigkeit die Kernbotschaften vieler Religionen sind, wird im Namen des Glaubens vielerorts Gewalt ausgeübt. Religionen stiften Identität. Das kann den sozialen Zusammenhalt fördern, aber auch zu Abgrenzung führen. Was können wir also tun, um die Ausbreitung von Gewalt im Namen von Religionen zu vermeiden?
Das Video thematisiert das ambivalente Verhältnis von Religion und Gewalt und zeigt anhand historischer und aktueller Beispiele, wie Religion sowohl friedensstiftend als auch konfliktverschärfend wirken kann. Ausgehend von der Grundidee, dass viele Religionen Frieden und Gewaltlosigkeit verkünden, wird dargestellt, wie Religion im Laufe der Geschichte immer wieder für politische und machtbezogene Ziele instrumentalisiert wurde, etwa bei den Kreuzzügen. Anhand aktueller Beispiele wie Spannungen zwischen religiösen Gruppen in Tansania, fundamentalistischen Strömungen in Saudi Arabien und der Terrororganisation Boko Haram in Nigeria wird verdeutlicht, wie Identität, Ausgrenzung und Radikalisierung zu Gewalt führen können. Abschließend zeigt das Medium Wege auf, wie Gewalt im Namen von Religion verhindert werden kann, insbesondere durch Aufklärung, gesellschaftlichen Ausgleich und interreligiösen Dialog.