Der Einstieg gelingt über ein Würfelspiel zum Arabischen Frühling, dessen Anleitung als PDF im Dropdown-Menü eingebettete Medien auf dieser Seite zu finden ist. Die politische Lage wird beschrieben. Dann gilt es Entscheidungen während einer Demonstration zu treffen. Vor der Polizei zurückweichen oder stehen bleiben. Wer hat Glück und übersteht das Tränengas ohne Schaden? Gelingt die Demonstration mit hohen Klickzahlen auf YouTube oder scheitert sie? Alles hängt von den Entscheidungen der Lernenden ab. Nach Abschluss des Spiels werden die Erlebnisse im Plenum diskutiert.
Im nächsten Schritt wird die reale Revolution in Ägypten untersucht. In Partnerarbeit werden die Perspektiven der Jugendlichen in Ägypten ermittelt. Deren sozialer Einsatz wird mit dem Einsatz von deutschen Jugendlichen verglichen. Dafür steht ein tabellarisches Material zur Verfügung. Das dafür benötigte reich illustrierte Informationsmaterial mit acht Seiten befindet sich in einer weiteren PDF, die ebenfalls im Dropdown-Menü eingebettete Medien herunterladbar ist.
In einem weiteren Schritt werden mithilfe von Text und Bildquellen in Gruppen- oder Partnerarbeit weitere Beispiele für gesellschaftliches Engagement untersucht. Dabei untersuchen alle Gruppen alle 6 Materialien und bewerten die Aktionen dort. Die Links zu sechs Zeitungsartikeln sind im Material verfügbar. Eine Auswertungshilfe stellt Fragen zu den Aktionen und deren Ausgang. Wer engagiert sich für wen oder was, mit welchen Mitteln und welchem Risiko mit welchem Ausgang? Das Engagement wird beurteilt und drei werden festgelegt. Die Aktionen reichen von Demonstrationen bis hin zu Erpressung. Die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert.
Im nächsten Schritt wird das Spektrum des Einsatzes in seiner extremsten Form bis zum Märtyrertum untersucht. Dabei werden beispielhaft Paulus als Märtyrer des Friedens und islamische Attentäter als terroristische Märtyrer verglichen. Im Einstieg dazu wird eine Definition des Wortes "Märtyrer" erstellt. Die Definition ist im Material enthalten. Erneut werden in Gruppen- oder Partnerarbeit diesmal sieben Fallbeispiele analysiert und bewertet. Der Bergsteiger Günther Messner, Che Guevara, Sophie Scholl, Andrew White, ein Arzt der Medikamente im Selbsttest erforschte und dabei starb, Chalid Mohammed Said, ein ägyptischer Blogger, der ermordet wurde, die Nonne Maria Borromea, die im Zweiten Weltkrieg starb, und der Ingenieur Michael Dacre, der durch seinen Flugzeugprototypen starb werden bewertet. Kriterien sind dabei Mut, Risiko, Wichtigkeit des Einsatzes und persönliche Bewunderung. Die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Der Arzt, der Blogger und die Nonne dürften dabei als bedeutsamste Persönlichkeiten geachtet werden. Ein Zitat von Peter Fonda zum Leben schließt diesen Baustein ab. Nur wer lebt kann entscheiden was er mit seinem Leben tun kann für sich und andere.
Im letzten und 5. Baustein werden Aktionen der Weltkirche in Ägypten thematisiert. Auch wenn das Land in größter Unruhe ist, verlassen es nur wenige. Ein kirchliches Hilfsprojekt zeigt auf, wie erleben verbessert werden kann. Dazu dient eine Internetrecherche zum Projekt Missionar auf Zeit. Dabei können Jugendliche sich in Ländern des globalen Südens engagieren. Abschließend tauschen sich die Lernenden über einen solchen persönlichen Einsatz aus. Die Links sind im Material enthalten.