Der Einstieg gelingt über eine Bildanalyse zu einem Cover des Strategie Spiels "black and white". Dabei wird der Dualismus zwischen Licht und Dunkelheit ins Zentrum gerückt. Hier zeigt sich das Aufgreifen traditioneller theologischer Motive durch moderne Spielkultur. Ein weiteres Material löst das Bildrätsel auf und bietet eine Beschreibung an. In einem weiteren Schritt wird die Motivation zum Spielen untersucht. Auch dies geschieht anhand an der Bildanalyse eines covers. Dabei wird der Wunsch zum Kampf gegen das Böse und der Sieg über es sowie das Ausleben von darauf bezogen Allmachtsphantasien deutlich. Zudem liegt der Titel mit Bezug auf den Sieg über die Zeit der Wunsch nach ewigem Leben nahe. Okay wird ein Text mit Auflösung angeboten.
Das nächste Material thematisiert die sozialen und biografischen Folgen von Computerspielen für das eigene Weltbild. Computerspiele können als Teil der Kultur betrachtet werden, da sie auf vielfache Art die Sichtweisen von noch in der Selbstfindung begriffenen Jugendlichen und Erwachsenen prägen. Auch hier wird eine Auflösung der Fragestellungen angeboten. Der nächste Schritt thematisiert heilige Orte und deren Darstellung in digitaler Form. In diesem Schritt wird Webrecherche genutzt, die im Netz gemachten Erfahrungen der Lernenden werden im Plenum vorgestellt und reflektiert. Sie präsentieren die von ihnen gefundenen Orte und diskutieren die Heiligkeit virtuell dargestellt werden könnte. Auch hier wird eine Auflösung angeboten.
Im nachfolgenden Schritt wird die Wahrnehmung als solches reflektiert. Durch die Digitalisierung und Virtualisierung hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entscheidend verändert. Um dieser Veränderung nachzuspüren, ist es notwendig, die vor digitale Form von Wahrnehmung festzuhalten. Dies geschieht über einen Fachtext, der Fiktion in der Literatur beschreibt. Diese Analyse der Wahrnehmung wird fortgeführt durch eine Bildanalyse eines Bürgerkriegs Fotos aus den USA. Erste fotografische Medien versuchen dabei Tod und Transzendenz realistisch darzustellen. Motive dafür werden hinterfragt. Auch hier wird eine Auflösung angeboten.
Es zeigt sich, dass der Mensch Tod und Transzendenz inhalieren formen und andere Themen, die jenseits der Welt liegen, durch technische Möglichkeiten innerweltlich thematisieren und darstellen will, um sie verständlich zu machen. Dies versuchte er durch Texte durch Fotografie und setzt diesen Versuch nun mit virtuellen Methoden fort.