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Sketch Bibel

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Sturm auf dem See | Mk 4,35-41 | Sketch-Bibel #72

Veröffentlichung:17.6.2021

Dass Jesus hinten im Boot in aller Seelenruhe schläft, während auf dem See ein Sturm tobt, löst bei seinen verzweifelten Jüngern Befremden und Ärger aus: „Kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?“ Sie haben jedenfalls furchtbare Angst. Vom Windsurfen habe ich gelernt, dass es einen großen Unterschied zwischen Angst und Furcht gibt. Und genau darum geht es auch in dieser Sketch-Bibel.

Das Video verbindet die Erzählung von der Sturmstillung aus dem Markusevangelium mit einer lebensnahen Deutung. Ausgangspunkt ist die Erfahrung von Angst und Furcht, die anhand des Surfens veranschaulicht wird. Die Szene der Jünger im Boot, die in einem Sturm um ihr Leben fürchten, wird als Bild für menschliche Krisensituationen und innere Unsicherheiten gedeutet. Der Clip arbeitet heraus, dass Angst in Panik umschlagen kann, während Furcht im Sinne von Ehrfurcht eine andere Qualität besitzt. Jesus erscheint zunächst als scheinbar abwesend, da er schläft, greift dann jedoch ein und stillt den Sturm. Die anschließende Frage nach dem Glauben der Jünger lenkt den Blick auf Vertrauen und innere Haltung. Die Erzählung wird schließlich als Einladung verstanden, Übergänge im Leben anzunehmen und darin zu wachsen.

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Didaktisch bietet das Medium vielfältige Anknüpfungspunkte für den Religionsunterricht, da es existenzielle Erfahrungen wie Angst, Kontrollverlust und Vertrauen thematisiert. Für Lernende kann ein Einstieg über eigene Erfahrungen mit Angst oder herausfordernden Situationen gewählt werden, etwa durch Impulsfragen oder kurze Schreibphasen. Nach dem Anschauen des Clips kann die biblische Geschichte gemeinsam erschlossen und die Unterscheidung zwischen Angst und Furcht herausgearbeitet werden. Eine vertiefende Phase kann sich mit der Symbolik des Bootes und des Sturms beschäftigen, die sowohl individuell als auch gemeinschaftlich gedeutet werden kann. Kreative Methoden wie das Gestalten von Standbildern, das Schreiben innerer Monologe der Jünger oder das Entwickeln eigener Gleichnisse fördern die aktive Auseinandersetzung. Auch der Begriff Ehrfurcht kann reflektiert werden, etwa im Vergleich zu alltäglichen Vorstellungen von Angst. Ziel ist es, Lernende zu ermutigen, ihre eigenen Gefühle ernst zu nehmen und Wege zu finden, mit Unsicherheit umzugehen, sowie Vertrauen als mögliche Ressource zu entdecken.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 8

8G.3 Die Botschaft vom Reich Gottes. Gleichnisse, Wundererzählungen.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 5

5.2 Prägende Herkunft: Jesus, der Jude.

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 9

9.3 Dem Lebenssinn auf der Spur: Jesus Christus – dem Auferstandenen nachfolgen.

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