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Sketch Bibel

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Wie kann Gutes-Tun schlecht sein? | Mk 3,25-30 | Sketch-Bibel #70

Veröffentlichung:3.6.2021

Die Menschenrechte sind die Verwirklichung von Gottes Auftrag.

Wie kann Gutes tun schlecht sein? fragt Jesus. Diese Frage stellen sich viele Menschen auch heute. Jesus lehrt uns hier, dass das Handeln für das Gute, für ein besseres Leben, für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenrechte nichts Unrechtes sein kann. Er wendet sich gegen Schwarz-Weiß-Denken und Spaltung. Und er geht sogar noch einen Schritt weiter. Einen Schritt, der durchaus als Skandal angesehen werden kann: Er bricht scheinbar mit seiner Familie, indem er die Menschen um sicher herum, alle Menschen, zu seiner Familie erklärt.

Ausgangspunkt des Videos ist die Beobachtung, dass Jesu Wirken immer mehr Aufmerksamkeit erregt und dadurch sowohl Zustimmung als auch Kritik hervorruft. Besonders zugespitzt wird dies durch die Reaktionen der religiösen Autoritäten, die ihm unterstellen, im Namen des Bösen zu handeln, sowie durch die eigene Familie, die sein Verhalten als problematisch wahrnimmt. Der Clip arbeitet heraus, dass Jesus diesen Vorwürfen mit klarer Argumentation begegnet und sich gegen Spaltung und vereinfachendes Denken stellt. Zentral ist die provokante Erweiterung des Familienbegriffs: Für Jesus gehören alle Menschen, die nach dem Willen Gottes handeln, zu seiner Familie. Diese Perspektive wird mit aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Menschenrechten, Solidarität und sozialem Engagement verbunden und als Auftrag für die Gegenwart gedeutet.

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Das Video eignet sich besonders für eine Unterrichtseinheit, die sich mit Werten wie Gerechtigkeit, Zusammenhalt und Verantwortung auseinandersetzt. Methodisch kann der Einstieg über die Frage erfolgen, was Familie für Lernende bedeutet und welche Erwartungen mit diesem Begriff verbunden sind. Nach dem Anschauen des Clips kann die biblische Grundlage gemeinsam erschlossen werden, etwa durch die Arbeit am entsprechenden Abschnitt aus dem Markusevangelium. In einer vertiefenden Phase kann diskutiert werden, warum Jesu Verhalten damals als provokant galt und welche Parallelen es zu heutigen gesellschaftlichen Konflikten gibt. Besonders gewinnbringend ist es, aktuelle Themen wie den Umgang mit Geflüchteten, soziale Ungleichheit oder den Einsatz für Menschenrechte einzubeziehen. Lernende können in Gruppen konkrete Beispiele erarbeiten, wie ein erweiterter Familienbegriff heute gelebt werden kann. Kreative Methoden wie Rollenspiele zu Konfliktsituationen, das Entwickeln eigener Statements oder das Gestalten von Plakaten zu Werten einer globalen Gemeinschaft fördern die aktive Auseinandersetzung. Ziel ist es, Lernende zu sensibilisieren für die Bedeutung von Solidarität und sie zu ermutigen, eigene Haltungen zu reflektieren und zu entwickeln.

Hessen

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Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.1 Die Reich-Gottes-Botschaft.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.2 Biblische Ethik – Spannung zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Sekundarstufe II | Q4 Kirche – Gemeinde Jesu Christi

Q4.1 Selbstverständnis der Kirche.

Q4.2 Sendung und Auftrag der Kirche.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 4. Zukunft und Aufgaben der Religionen.

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