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 INVESTIGATIO CA - Lehrstuhl für Christliche Archäologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

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Die liturgische Ausstattung frühchristlicher Kirchen

Veröffentlichung:13.8.2020

Dieses Video führt ein in die liturgische innere Ausstattung frühchristlicher Kirchen. Es erklärt anschaulich am Beispiel der Hagia Sophia, was man dazu wissen muss. Diese Ausstattung kann dann mit anderen später erbauten Kirchen verglichen werden. Die Ausstttung sagt auch einiges überdie Kirchenstruktur, wie die Beziehung zwischne Priestern und Laien aus. Hier im Beispiel sind sie getrennt und viele Handlungen sind für die Laien nicht einsehbar. Sie erhalten damit den Charakter des Wunders.

Das Video ist ein anschaulich gestaltetes Erklärvideo zur liturgischen Ausstattung frühchristlicher Kirchenräume. Es führt zunächst in den Begriff der Liturgie ein und zeigt, wie religiöse Handlungen an bestimmte Orte und Gegenstände im Kirchenraum gebunden sind. Anschließend wird ein Vergleich zwischen heutigen Kirchen und der Situation im sechsten Jahrhundert vorgenommen. Im Mittelpunkt steht dabei ein virtueller Rundgang durch die Hagia Sophia, initiiert durch die Perspektive des Bischofs Maximianus von Ravenna. Wichtige Elemente wie Altar, Ambo, Schrankenanlagen, Synthronon und Baptisterium werden erklärt und in ihrer Funktion für den Gottesdienst gedeutet. Dabei wird deutlich, dass frühchristliche Kirchenräume stark gegliedert waren und liturgische Handlungen eine besondere Inszenierung und oft auch einen geheimnisvollen Charakter hatten.

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Das Video eignet sich gut als Einstieg in eine Unterrichtseinheit zur Entwicklung christlicher Gottesdiensträume, da es sowohl visuell als auch narrativ anspricht. Methodisch kann das Video zunächst zur Aktivierung von Vorwissen genutzt werden, indem die Lernenden ihre eigenen Erfahrungen mit Kirchenräumen einbringen und mit den dargestellten historischen Formen vergleichen. In einer Erarbeitungsphase können zentrale Begriffe wie Altar, Ambo oder Baptisterium in arbeitsteiliger Gruppenarbeit erschlossen und anschließend präsentiert werden. Eine Vertiefung kann durch die Analyse der Raumstruktur erfolgen, wobei die Lernenden reflektieren, welche theologischen Vorstellungen sich in der Anordnung widerspiegeln. Kreative Zugänge sind ebenfalls möglich, etwa durch das Entwerfen eines eigenen Kirchenraumes oder das Nachstellen liturgischer Abläufe. Besonders gewinnbringend ist die Verbindung von historischem Lernen mit gegenwartsbezogenen Fragen, etwa nach der Bedeutung von Raum, Symbolen und Ritualen für religiöse Erfahrungen heute. Das Medium unterstützt so nicht nur den Erwerb von Fachwissen, sondern fördert auch die Deutungskompetenz und das Verständnis für religiöse Praxis.

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