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Sketch Bibel

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Christkönig und das Weltgericht | Mt 25, 31-46 | Sketch-Bibel #37

Veröffentlichung:19.11.2020

Am letzten Sonntag des Kirchenjahres feiern wir das Fest Christkönig. Zugleich tritt uns Christus im Evangelium als Richter des Endgerichts entgegen. Von Gewaltenteilung scheint Gott nichts zu halten. Muss er aber auch nicht, denn sein Königreich ist ja "nicht von dieser Welt". Es braucht also einen anderen Maßstab, der aber auch seine Berechtigung in dieser Welt hat. Neben dem Doppelgebot der Liebe und den Seligpreisungen bekommen wir hier mit den Werken der Barmherzigkeit einen dritten Kriterienkatalog für anständiges Verhalten an die Hand. Wer jetzt immer noch nicht weiß, worauf es am Ende ankommt, hat wohl nicht richtig zugehört.

Das Video ist ein Sketch zum Fest Christkönig am Ende des Kirchenjahres und setzt sich kritisch mit dem Bild von Jesus als König auseinander. Ausgangspunkt ist die Schwierigkeit, traditionelle Vorstellungen von Königtum mit dem biblischen Bild Jesu zu verbinden. Während weltliche Könige oft mit Macht, Reichtum und Herrschaft assoziiert werden, zeigt der Sketch ein völlig anderes Verständnis: Jesus wird als König dargestellt, dessen Macht in der Liebe liegt und der gerade den Schwachen und Ausgegrenzten zugewandt ist. Sein Reich folgt nicht den Maßstäben dieser Welt, sondern stellt gängige Vorstellungen von Größe, Erfolg und Einfluss in Frage. Besonders betont wird, dass sich diese Königsherrschaft im Einsatz für Gerechtigkeit, Würde und Menschlichkeit zeigt und dass sie auch heute gesellschaftliche Relevanz besitzt.

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Das Video eignet sich besonders für den Religionsunterricht, da es eine Brücke zwischen theologischen Inhalten und aktuellen gesellschaftlichen Fragen schlägt. Zu Beginn kann der Sketch als Impuls genutzt werden, um Lernende mit ihren eigenen Vorstellungen von Macht, Einfluss und Führung zu konfrontieren. Eine erste Gesprächsphase kann klären, welche Bilder von Königen oder Führungspersonen Lernende im Kopf haben und wie diese bewertet werden.

Didaktisch zentral ist die Gegenüberstellung von weltlichem und biblischem Verständnis von Macht. Lernende können herausarbeiten, dass Jesu Königtum nicht auf Dominanz, sondern auf Dienst und Hingabe basiert. Diese Perspektive kann durch Beispiele aus dem Alltag oder aus der Gesellschaft vertieft werden.

Methodisch bieten sich Diskussionen zu aktuellen Themen an, etwa Gerechtigkeit, soziale Verantwortung oder Umgang mit benachteiligten Menschen. Lernende können überlegen, welche Werte ihnen wichtig sind und wie diese in einer Gemeinschaft umgesetzt werden können. Auch kreative Aufgaben sind möglich, etwa das Entwerfen eines eigenen Modells von gerechter Führung oder das Schreiben eines kurzen Textes darüber, was es heute bedeuten könnte, königlich im Sinne Jesu zu handeln.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage nach Verantwortung. Lernende können erkennen, dass sie selbst Teil der Gesellschaft sind und Einfluss nehmen können. Ziel ist es, das Fest Christkönig nicht als abstrakte Idee zu verstehen, sondern als Einladung, sich aktiv für eine gerechtere und menschlichere Welt einzusetzen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.1 Die Reich-Gottes-Botschaft.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.2 Biblische Ethik – Spannung zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 7

7.2 Vom Umgang mit Freiheit: Gebot und Gewissen.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 7. Wie sollen/wollen wir leben?.

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