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Sketch Bibel

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Auf dem Weg nach Emmaus | Lk 24,13-35 | Sketch Bibel #10

Veröffentlichung:12.4.2020

Die Videoreihe Sketch Bibel diskutiert komplexe theologische Themen mit Hilfe von Zeichnungen. Die Videos eignen sich mit ca. 2-5 Minuten als Einstieg. Dabei kann das Video auch geteilt werden. Die erste Minute entwickelt die Fragestellung der Stunde. Danach kann das Video in Verbindung mit Quellentexten oder Bibelarbeit zu innerhalb des Videos gegebenen Fragestellungen in Gruppenarbeit ausgewertet werden.

Das Video erschließt die Emmausgeschichte aus dem Lukasevangelium in einer lebendigen und existenziellen Weise. Im Zentrum stehen zwei Jünger auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus, die nach dem Tod Jesu von Trauer, Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit geprägt sind. Ihre Erwartungen haben sich nicht erfüllt und sie ziehen sich zurück. Unterwegs begegnet ihnen Jesus als unbekannter Begleiter, der ihre Sicht weitet und ihnen die Schrift neu erschließt. Erst beim gemeinsamen Mahl und dem Brechen des Brotes erkennen sie ihn. Diese Begegnung verwandelt ihre Perspektive grundlegend, sodass sie gestärkt und voller Hoffnung umkehren und ihre Erfahrung mit anderen teilen. Die Erzählung verbindet große Gefühle wie Verzweiflung, Liebe und Begeisterung mit der zentralen christlichen Hoffnung der Auferstehung und der Erfahrung, dass Christus auch heute als verborgener Begleiter gegenwärtig ist.

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Für den Religionsunterricht bietet dieses Medium vielfältige didaktische und methodische Zugänge. Lernende können sich zunächst über eigene Erfahrungen von Enttäuschung und neu entstehender Hoffnung annähern, etwa durch kurze Schreibimpulse oder Austausch in Kleingruppen. Anschließend kann die biblische Erzählung gemeinsam gelesen und in Sinnabschnitte gegliedert werden, um zentrale Wendepunkte herauszuarbeiten. Besonders geeignet ist eine szenische Darstellung des Weges nach Emmaus, bei der Lernende die Perspektiven der Jünger und des unbekannten Begleiters einnehmen und so emotionale sowie inhaltliche Zugänge vertiefen. Auch das Motiv des gemeinsamen Mahls kann symbolisch erschlossen werden, etwa durch das bewusste Teilen von Brot im Unterricht als erfahrungsbezogene Methode. Eine weiterführende Reflexion kann sich mit der Frage beschäftigen, wo im eigenen Leben neue Einsichten entstehen oder wer als unterstützender Begleiter wahrgenommen wird. Der offene Charakter der zweiten Jüngerfigur ermöglicht zudem eine persönliche Identifikation, indem Lernende ihren eigenen Namen einsetzen und die Geschichte auf ihre Lebenswelt beziehen. Ziel ist es, die Emmausgeschichte als Deutungshilfe für eigene Erfahrungen von Krise und Hoffnung erfahrbar zu machen und religiöse Sprachfähigkeit zu fördern.

Hessen

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Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.4 Vom Tod zum Leben. Leiden, Kreuz und Auferstehung.

Sekundarstufe II | Q1 Jesus Christus – das menschgewordene Wort Gottes

Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 12/1 Jesus Christus und die Kirche

12.1 / 1. Botschaft und Anspruch Jesu und das Selbstverständnis der frühen Kirche.

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