Die Lernenden können untersuchen, ob Denken, Sprache, Bewusstsein und Verstehen rein technisch erklärbar sind oder ob zum Menschsein mehr gehört als Informationsverarbeitung. Didaktisch eröffnet der Film Zugänge zu Themen wie Menschenbild, Ebenbildlichkeit Gottes, Geist, Seele, Freiheit und Verantwortung. Methodisch bietet sich ein Einstieg über aktuelle Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz an, etwa durch die Frage, ob ein Chatbot wirklich versteht, was er sagt. Anschließend kann das Gedankenexperiment des Chinesischen Zimmers in Rollenarbeit, Standbildern oder einer einfachen Skizze erschlossen werden. In Gruppen können die Lernenden Argumente dafür und dagegen sammeln, dass Maschinen denken können. Besonders fruchtbar ist eine Verbindung mit biblischen und theologischen Perspektiven, etwa der Frage, was den Menschen unverfügbar macht und worin seine Würde liegt. Das Medium eignet sich für Diskussionen, Schreibaufträge, ethische Urteilsbildung und Vergleiche zwischen technischem und religiösem Menschenbild.