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3 sat | Scobel

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Leben wir in einer Matrix? Philosophisch betrachtet

Veröffentlichung:17.10.2019

Diese Videoreihe thematisiert Ethik und Moral im Zeitalter der Digitalisierung, Fake News, Filterblasen und social Media Bots. Die Videos eignen sich zur Gruppenarbeit und / oder einer Podiumsdiskussion zu diesen Themen. Dabei wird auch das Menschenbild und die Entwicklung der Gesellschaft weg von christlichen Werten, freiem Willen und Demokratie untersucht. Diese Werte werden definiert und auf Basis philosophischer Analysemuster mit Beispielen aus der griechischen Antike untersucht. Diese Darstellungen können dann vor dem Hintergrund der christlichen Anthropologie, Ethik und Moral erneut untersucht und verglichen werden. Dabei zeigt sich die Aktualität der christlichen Positionen auf erstaunliche und lebensweltbezogene Weise. Zweifel ist notwendig für Erkenntnis. Dieses Video behandelt die Möglichkeiten des Menschen, die Welt oder Dinge jenseits der Welt zu erkennen. Ist alles um uns herum nur eine Illusion, liegen unsere Gehirne in einem Tank – wie in den „Matrix“-Filmen? Die zugrunde liegende Idee stammt von Descartes: „Ich denke also bin ich“. Gert Scobel reflektiert alte und neue Ideen.

Das Video führt in grundlegende Fragen der Erkenntnis ein und verbindet philosophische Überlegungen mit Motiven aus dem Film The Matrix. Ausgangspunkt ist die berühmte Szene mit der Wahl zwischen zwei Pillen als Symbol für die Entscheidung zwischen Illusion und Wirklichkeit. Der Beitrag erläutert den Skeptizismus anhand zentraler Denker wie René Descartes, der mit seinem methodischen Zweifel nach unerschütterlicher Gewissheit sucht und im Satz „Ich denke also bin ich“ einen festen Ausgangspunkt findet. Ergänzt wird dies durch das Gedankenexperiment der Gehirne im Tank von Hilary Putnam, das die Frage stellt, ob unsere Wahrnehmung der Welt möglicherweise vollständig konstruiert ist. Der Film zeigt, dass radikaler Zweifel zwar anregend ist, aber auch Grenzen hat, und endet mit der Einsicht, dass Wirklichkeit und Erkenntnis immer in einem Spannungsverhältnis stehen.

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Die Lernenden können zunächst ihre eigenen Vorstellungen von Wirklichkeit reflektieren und diese mit den philosophischen Positionen vergleichen. Eine methodisch sinnvolle Herangehensweise ist die Arbeit mit Impulsfragen wie „Was ist wirklich“ oder „Kann ich meinen Sinnen trauen“, die in Kleingruppen diskutiert und anschließend im Plenum zusammengeführt werden. Darüber hinaus kann eine Verbindung zu religiösen Fragestellungen hergestellt werden, etwa zur Frage nach Gott, Wahrheit und Vertrauen, wie sie auch in der Bibel thematisiert werden. Kreative Methoden wie Standbilder zur Pillenszene oder Rollenspiele zu Zweifelsituationen fördern die aktive Auseinandersetzung. Auch ein Vergleich zwischen philosophischem Skeptizismus und religiösem Glauben bietet sich an, um Spannungsfelder zwischen Zweifel und Vertrauen sichtbar zu machen. Wichtig ist eine altersgerechte Reduktion der komplexen Inhalte sowie eine klare Strukturierung der Begriffe, damit die Lernenden einen Zugang zu den abstrakten Themen finden und diese auf ihre eigene Lebenswelt beziehen können.

Hessen

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Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.2 Anthropologie und Religion.

Sekundarstufe II | Q3 Ethik – die Frage nach Gut und Böse

Q3.1 Moralisch argumentieren – Modelle der Ethik.

Rheinland-Pfalz

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Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

Sekundarstufe II | 12/2 Gutes Handeln unter dem Anspruch des Christseins

12.2 / 1. Grundzüge christlicher Moral im Kontext philosophischer Ethik.

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