Diese Artikelsammlung von Seite 7-22 untersucht die Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit mit ihren biblischen und humanistischen Quellen. Von diesen Konzepten leitet sich die heutige Ethik ab. Dabei kam es jedoch zur Inanspruchnahme durch katholische, evangelische und humanistische Kreise. Inwiefern alle einen Anspruch haben, den sie gemeinsam umsetzen sollten, wird diskutiert. Auch praktische Anwendungen der ethischen Maßstäbe wie beim Schutz von Ehe und Familie auch mit Bezug zu §218 und Abtreibung und in der Flüchtlingsfrage werden diskutiert. Papst Benedikt und Johannes Paul II werden mit ihren Perspektiven zu Naturrecht und natürlichem Sittengesetz dargestellt.
Gibt es ein christliches Menschenbild? Die Gesellschaft geht davon aus; große Teile der Politik erwarten und erhoffen kleine leugnen, fürchten odermissbrauchen es. Dass sich das christliche Menschenbild im Kern auf die Bibel stützt, wird nicht nur in den Kirchen verstanden.