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feinschwarzBernd Pehle

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Bernd Pehle

Der Synodale Weg – Ist das der Weg aus der Sackgasse der Kirche?

Veröffentlichung:1.5.2026

Die katholische Kirche steckt in einer unlösbaren Sackgasse aus Feudalismus, Klerikalismus und Traditionalismus – der Synodale Weg kann diese Strukturkrise nicht beheben, solange die Gemeinde Objekt statt Subjekt der Pastoral bleibt.

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Der Autor argumentiert, dass die guten Absichten des Synodalen Weges an der Tiefe der kirchlichen Krise vorbeilaufen. Die Kernprobleme der Kirche liegen in drei Strukturproblemen: Feudalismus, Klerikalismus und Traditionalismus. Basierend auf 40 Jahren Missionsarbeit in Afrika beschreibt der Autor ein fundamentales Modell-Unterschied: Während afrikanische Gemeinden das Subjekt ihrer eigenen Pastoral sind und Diensttragende aus ihren Reihen berufen, ist die deutsche Kirche in eine hierarchische Struktur verfallen, in der die Gemeinde zum Objekt von pastoralen Funktionären geworden ist. Besonders problematisch ist die psychologische Schizophrenie der Gläubigen, die als freie Bürger in der Demokratie leben, aber als Vasallen in einer monarchisch strukturierten Kirche fungieren. Dies führt zu emotionaler Enttäuschung und bewusster Distanzierung, insbesondere von Frauen. Der Autor verfolgt die historische Entwicklung dieser Entfremdung auf den eucharistischen Disput des 11. Jahrhunderts zurück, als die Selbst-Sakralisierung des Priesterstandes begann und die Priester sich vom Gottesvolk isolierten. Dies führte zur Unhinterfragbarkeit bischöflicher Entscheidungen und zur Etablierung eines tiefgreifenden Grabens zwischen Klerikern und Laien. Der Synodale Weg reproduziert dieses Problem durch dominante klerikale Apologeten, die wenig echten Dialog zulassen.

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