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Österreichisches Religionspädagogisches FORUMWolfgang Mastnak

Österreichisches Religionspädagogisches FORUM,

Wolfgang Mastnak

Religion & Musik im Unterricht

Veröffentlichung:1.1.2021

Kirchenmusik, musikalisches Bibliodrama oder mystische Klangszenenimprovisation verbinden ästhetische und religiöse Erfahrungen, was sowohl für die Religionsals auch die Musikpädagogik Bedeutung hat. Auf der Basis qualitativer

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Kirchenmusik, musikalisches Bibliodrama oder mystische Klangszenenimprovisation verbinden ästhetische und religiöse Erfahrungen, was sowohl für die Religionsals auch die Musikpädagogik Bedeutung hat. Auf der Basis qualitativer Wolfgang Mastnak Religion & music in classroom education Religion & Musik im Unterricht AP apretdizaipgaotgioicnaslm anodd i daiflsfe preändtaiaglo pgsisycchh-odloidgayk’sti spcehrsep uencdti vdeif foenr epnatrietilcl-ippsaytciohno mlogoidsecshe Perspektive Abstract Church music, musical bibliodrama or mystical sound-scene improvisation involve both aesthetic and religious experience, hence their significance for religious and music education. In this context, qualitative factor analysis of students’ individual approaches allows us to distinguish a cognitive-analytical, an aesthetic-receptive, an emotional-empathetic and a mystical-transpersonal participation mode. Going hand in hand with the discrete manifestation of these modes, education enhances cultural awareness, shapes personality traits, encompasses health-promoting factors and deepens faith. Keywords interdisciplinary teaching – aesthetic experience of faith – liturgical music – differential psychology – qualitative research Wolfgang Mastnak: Religion & Musik im Unterricht. Partizipationsmodi als pädagogischdidaktische und differentiell-psychologische Perspektive ÖRF 29 (2021) 1, 160–175 • DOI: 10.25364/10.29:2021.1.10 162 Einleitung Wolfgang Roscher, Musikpädagoge und Theologe, in den 1980er und 1990er Jahren Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik an der Hochschule/Universität Mozarteum in Salzburg und Begründer der Polyästhetischen Erziehung1, einer der prägendsten musikdidaktischen Konzeptionisten des deutschsprachigen Raums, stellte öfters folgende Frage: In der kommunistischen Ära spielt das Gewandhausorchester Leipzig Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion. Für Bach waren diese Musik und sein Glaubensbekenntnis allerdings (vermutlich) eine untrennbare Einheit. Ist diese Aufführung dann noch Bachs Matthäuspassion im eigentlichen Sinn?

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