Orthodoxe Jugendliche wurden bis jetzt nur wenig im Blick der empirischen religionspädagogischen Forschung genommen. Im Beitrag werden Ergebnisse einer in Österreich durchgeführten Fragebogenuntersuchung präsentiert, die erste Einblicke ihrer Art in die Gottesbilder orthodoxen Jugendlichen gewähren. Die Grundlage der Untersuchung bildet ein semantisches Differential. Den Ergebnissen kann man entnehmen, dass die Prädikate nach den Häufigkeiten des semantischen Differentials u.a. dem Gottesbild in der orthodoxen Tradition sowohl trinitarisch, als auch christologisch entsprechen können. Des Weiteren wird reflektiert, inwiefern Jugendliche ihren Zugang zum Gottesbild in antinomischen Kategogien der Transzendenz und Immanenz Gottes gestalten.